Kommentar: Seehofer und die „Herrschaft des Unrechts“

Mit seinem Graune von einer „Herrschaft des Unrechts“ bestärkt Seehofer nun noch einmal diejenigen, die in Berlin ein „Regime“ am Werk sehen; diejenigen, die „Volksverräter“ und „Lügenpresse“ schreien. Anstatt eine klare Kante gegen rechte Demagogen zu beweisen, biedert sich Seehofer dort an – und zeigt somit keine Stärke, sondern Schwäche.

Aktivisten in der nationalistischen Bewegung registrieren solche Einlassungen aus den eigenen Reihen gegen Merkel und die Koalition mit Genugtuung. Hier wird schon von einem Umsturz nach den Wahlen im März geträumt.

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