In den kommenden Tagen werde ich ausführlich aus Israel berichten. Die aktuelle Terrorwelle in Jerusalem steht dabei im Fokus, insbesondere eine Analyse, warum es derzeit trotz der Frustration vieler Palästinenser sowie der Serie von Attacken wahrscheinlich (!) keine neue Intifada geben wird.

3500 Polizisten und 300 Soldaten sind in und rund um die Altstadt von Jerusalem im Einsatz. (Foto: PG)
3500 Polizisten und 300 Soldaten sind in und rund um die Altstadt von Jerusalem im Einsatz. (Foto: PG)

Aber es wird auch Berichte aus anderen Teilen des Landes geben: Beispielsweise aus einem Kibbuz an der Grenze zum Gazastreifen, aus dem nach dem letzten Krieg zwischen Israel und der Hamas zahlreiche Familien weggezogen sind und wo am Spielplatz Bunker für die Kinder stehen.

Spielplatz mit Bunkerraum an der Grenze zum Gazastreifen. (Foto: PG)
Spielplatz mit Bunkerraum an der Grenze zum Gazastreifen. (Foto: PG)

Im Norden von Israel behandelt ein Krankenhaus Verwundete aus Syrien. Der 17-jährige Magib erhielt hier ein neues Gesicht – und sowohl er als auch die Angestellten im Krankenhaus müssen ihre Feindbilder überprüfen.

Der 17-jährige Magib wurde in Israel behandelt. Der Bauernsohn aus Syrien möchte nun Maler werden. (Foto: PG)
Der 17-jährige Magib wurde in Israel behandelt. Der Bauernsohn aus Syrien möchte nun Maler werden. (Foto: PG)

Die äthiopischen Juden in Israel mussten lange gegen Rassismus kämpfen – und sie haben dabei effektive und sehr konstruktive Konzepte entwickelt, die auch anderen Minderheiten helfen.

Fentahun Assefa-Dawitt (links) hat sich in Israel Gehör verschafft. (Foto: PG)
Fentahun Assefa-Dawitt (links) hat sich in Israel Gehör verschafft. (Foto: PG)

Ariel liegt mitten im Westjordanland – auf halbem Weg zwischen Tel Aviv und der Grenze zu Jordanien. Die Israelis, die hier leben, wollen nicht als Siedler bezeichnet werden. Sie haben hier eine Stadt sowie einen Industriepark aufgebaut – und meinen, Ariel werde auf jeden Fall ein Teil von Israel bleiben.

"Ariel wird immer zu Israel gehören!" - Siedler in Ariel im Westjordanland. (Foto: PG)
„Ariel wird immer zu Israel gehören!“ – Siedler in Ariel im Westjordanland. (Foto: PG)

In Tel Aviv hat eine Schule neue Konzepte zur Integration von Flüchtlingen entwickelt. Kinder sollen wieder träumen lernen, um sich zu motivieren – und die Schule hilft auch den Eltern. Politiker aus Deutschland kommen nach Tel Aviv, um sich über die Konzepte zu informieren.

An der Bialik-Rogozin-Schule in Tel Aviv lernen mehr als 1100 Kinder aus 51 Ländern und aller Religionen. Mit erstaunlichem Erfolg.. Foto: PG)
An der Bialik-Rogozin-Schule in Tel Aviv lernen mehr als 1100 Kinder aus 51 Ländern und aller Religionen. Mit erstaunlichem Erfolg.. Foto: PG)

Ich hoffe, nach dieser kleinen Serie sind alle Klarheiten beseitigt.

Viel Spaß und Grüße aus Jerusalem,

Patrick