Eine „Hall of Fame“ für Breivik?

Der Attentäter inszeniert sich als "Marxist Hunter".
Der Attentäter inszeniert sich als „Marxist Hunter“.

Kurz vor dem vierten Jahrestag der Anschläge des Rechtsterroristen Breivik diskutiert Norwegen über eine Ausstellung. Darin sollen Exponate gezeigt werden, die Breivik bei seinem Doppelanschlag benutzt hatte. Angehörige von Opfern fürchten eine „Hall of Fame“.

Kommende Woche jährt sich der Doppelanschlag von Anders Behring Breivik zum vierten Mal. In diesem Jahr haben die jungen norwegischen Sozialdemokraten erstmals seit dem Attentat wieder ihr alljährliches Sommercamp auf Utöya organisiert. Dort soll nun auch eine Gedenkstätte eingeweiht werden, um an die Opfer des Rechtsextremisten zu erinnern.

Für Streit sorgt derweil eine Ausstellung, die in der Hauptstadt eröffnet werden soll. In Oslo hatte Breivik eine Autobombe gezündet – zum einen, um im Regierungsviertel Menschen zu töten, zum anderen, um die Einsatzkräfte von dem folgenden Massaker auf Utöya abzulenken.

Breiviks Ausrüstung

In der Ausstellung sollen Gegenstände gezeigt werden, die Breivik am 22. Juli 2011… bei tagesschau.de weiterlesen.