Jenfeld: Hitler-Gruß am Flüchtlingsheim

Besorgte Anwohner oder knallharte Nazis? Oder vielleicht einfach beides? Was auch immer besorgt in diesem Kontext heißen mag, denn Sorgen hat wohl jeder mal und gründet deshalb nicht gleich eine Bürgerinitiative: In Hamburg-Jenfeld, wo mehrere Hundert Flüchtlinge in Zelten untergebracht werden sollen, finden sich auch Leute ein, die durch ihre Bekleidungs“geschmack“ sowie durch Verhalten klar als Neonazis einzuordnen sind.

Ein Augenzeuge berichtete, am 11. Juli sei er gegen 21:15 Uhr zum Jenfelder Moorpark gegangen, um sich die „Zeltstadt“ anzuschauen. Gegen 21:25 Uhr ging der Mann an einer Gruppe vorbei, die u.a. durch Kleidung der Marke Thor Steinar auffiel.

Unmittelbar, als er mit Begleitung die Gruppe passierte, streckte ein Mann den rechten Arm und „grüßte“ mit einem „Heil Hitler“. In seiner Gesäßtasche trug der Mann demnach einen Baseballschläger. Der Augenzeuge informierte Polizisten, die in der Nähe waren, diese stellten einen der Rechtsextremen.

Die Polizei Hamburg bestätigte auf meine Anfrage hin, dass es ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen des Zeigens des Hitler-Grußes in Jenfeld gebe.